Woran man erkennt, ob ein Kind unglücklich ist

Woran man erkennt, ob ein Kind unglücklich ist
Woran man erkennt, ob ein Kind unglücklich ist

Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden etwa 260 Millionen Menschen weltweit an Depressionen. Das betrifft nicht nur Erwachsene, auch Kinder und sogar Kleinkinder im Alter von drei oder vier Jahren können betroffen sein.

Doch zeigen sich Depressionen bei Kindern eher subtil und die Symptome sind nicht immer dieselben wie bei Erwachsenen. Dadurch kann es schwierig werden, diese zu erkennen. Auch Teenager können Anzeichen von Unglücklichkeit zeigen. Als Eltern sollte man diese kennen, um seinem Kind helfen zu können.

Bachblütenmischung Nr. 66: Niedergeschlagenheit bei Jugendlichen

Bachblütenmischung Nr. 66 hilft :

  • Man geht wieder aktiver durchs Leben
  • Man ist weniger niedergeschlagen und trübsinnig
  • Man bewahrt die Ruhe und rastet nicht gleich aus
  • Das Selbstwertgefühl verändert sich ins Positive
  • Suizidgedanken verschwinden
  • Man isoliert sich nicht und pflegt soziale Kontakte

 

Entdecken Sie, wie die Bachblütenmischung Nr. 66 helfen kann

Ist es wirklich eine Depression?

Wirkt ein Kind traurig, dann muss das nichts mit Depressionen zu tun haben. Jedes Kind fühlt sich mal schlecht, das ist Teil der Entwicklung. Doch wenn sich die Traurigkeit festsetzt und das tägliche Leben in Schule und Freizeit beeinträchtigt, dann kann das ein Anzeichen für eine depressive Erkrankung sein. Auch wenn das zunächst beängstigend scheint, so kann man die betroffenen Kinder gut behandeln und die Beschwerden lindern.

Versuchen Sie stets, gut zuzuhören und nicht zu urteilen. Geben Sie Ihrem Kind Unterstützung und zeigen Sie positive Auswege auf, gegebenenfalls auch durch professionelle Hilfe. Vermitteln Sie Ihrem Kind auch, wie normal es ist, wenn im Leben Probleme auftauchen und jeder Mensch hin und wieder mal Hilfe braucht.

Falls es in der Familiengeschichte bereits Fälle von Depressionen gab, dann sollten Sie mit Ihrem Kind darüber sprechen, sofern es alt genug ist. Dadurch kann das Kind verstehen, dass es nicht selbst schuld ist an seiner Situation.

Anzeichen für Unglücklichsein und Depressionen bei Kindern

Die Symptome können von Kind zu Kind stark variieren, und nicht jedes durchlebt alle Symptome gleich und oft treten Sie auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf.

Folgende Anzeichen können auf ein Unglücklichsein bei Kindern hinweisen:

  • Wut oder Reizbarkeit
  • Ständige Gefühle von Trauer oder Hoffnungslosigkeit
  • Veränderungen im Essverhalten, mehr oder weniger essen
  • Soziale Isolation
  • Gefühle von Zurückweisung
  • Verändertes Schlafverhalten (Schlaflosigkeit oder ständiges Verschlafen)
  • Weinen oder Schreien
  • Mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  • Erschöpfung und Energiemangel
  • Physische Symptome wie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, die trotz Therapie nicht verschwinden wollen
  • Probleme mit Freunden, zu Hause oder in der Schule, bei Veranstaltungen oder Freizeitaktivitäten.
  • Schuldgefühle und Minderwertigkeitsgefühle
  • Beeinträchtigtes Urteilsvermögen
  • Selbstmordgedanken

Zwar kommt es wirklich sehr selten vor, doch auch Kinder unter 12 Jahren können Selbstmordversuche unternehmen, aus einem Impuls heraus durch Wut oder Aufregung ausgelöst. Dabei ist das Risiko ungleich größer für jene Kinder, die depressiv sind, Gewalt in der Familie durchlebt haben, unter Drogenmissbrauch oder sexuellem Missbrauch gelitten haben oder körperlich vernachlässigt wurden.

Bei Jugendlichen über 12 Jahren können zudem Alkohol- oder Drogenmissbrauch eine Rolle spielen

Anzeichen dafür, ob ein Kind unglücklich ist

Die Jahre der Jugend gelten als glückliche und sorgenfreie Zeit, doch das ist nicht immer der Fall. Kinder und Jugendliche können mit denselben Problemen wie Erwachsene zu kämpfen haben. Ob ein Jugendlicher unglücklich ist, kann sich an folgenden Anzeichen zeigen: 

Ständige Traurigkeit

Ein Symptom von Depressionen bei Teenagern ist eine tiefe Traurigkeit, die länger als 2 Wochen anhält. Außerdem können Teenager Selbstmordgedanken äußern oder den Wunsch, sich zu verletzen, beispielsweise durch Ritzen.

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Teenager ist nicht offen zu Ihnen, dann sollten Sie mit den Freunden sprechen. Trotz aller Bemühungen kann es sein, dass Eltern als letztes von der Krise Ihres Kindes erfahren. Freunde können die Anzeichen da eher erkennen und die Eltern warnen, wenn der Teenager über Tod und Selbstmord spricht.

Veränderungen des Gewichts und des Essverhaltens

Amerikanische Forscher haben Übergewicht und Fettsucht als Faktoren identifiziert, die bei Mädchen zu einem doppelt so hohen Risiko führen, an Depressionen zu erkranken. Wenn Ihr Teenager unter Gewichtsproblemen leidet, kann das ein Symptom von Depressionen sein.

Ein weiterer Hinweis kann eine Veränderung im Essverhalten sein. Ob plötzliche Fressattacken oder die Verweigerung von Essen – in beiden Fällen sollten Sie das Gespräch suchen um zu erfahren, wo das Problem liegt.

Veränderungen bei Freizeitverhalten oder Schlafverhalten

Leiden Teenager unter Depressionen, so verändert sich auch deren Schlafverhalten. Manche kommen gar nicht mehr aus dem Bett, andere leiden unter Schlaflosigkeit.

Ein veränderter Energiehaushalt und weniger Aktivitäten können ebenfalls Symptome von Depressionen sein. So zeigen manche Teenager Verhaltensprobleme wie Hektik, Nägelkauen oder Händewringen. Andere können plötzlich lethargisch wirken, und bewegen sich langsamer als sonst.

Veränderte Laune und Stimmung

Warnzeichen können sein, wenn ein normalerweise verantwortungsvoller Teenager plötzlich zu Drogen oder Alkohol greift, sich gehen lässt oder mit dem Gesetzt in Konflikt kommt. Zudem können Teenager hoffnungslos werden, sich wertlos fühlen oder Schuldgefühle entwickeln, die sich in einer negativen Grundhaltung niederschlagen. Depressionen führen zudem zu Launigkeit, Überempfindlichkeit und leichter Reizbarkeit. 

Plötzlicher Verlust des Selbstbewusstseins

Andere Anzeichen von Depressionen bei Teenagern kann die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen sein, weshalb man lange braucht, um auszugehen oder sich für die Schule fertig zu machen. Dabei suchen die Teenager ständig nach Rückversicherung bei Eltern und Lehrern. Weitere Anzeichen können sein, sich nicht geliebt zu fühlen oder wertlos. Die Bachblütenmischung Nr. 66 kann Teenagern helfen, Niedergeschlagenheit zu überwinden und ein positives Selbstbild zu schaffen. Depressive Teenager verfallen oft in einen Teufelskreis aus negativen, selbstkritischen Gedanken. Nehmen Sie sich darum Zeit für ein offenes Gespräch und finden Sie heraus, wo die Ursache der negativen Gefühle liegt. 

Fazit

Falls Sie sich sorgen, Ihr Kind könne unglücklich sein, dann ermutigen Sie es, darüber zu sprechen. Manchmal fällt es Kindern leichter, mit anderen als den eigenen Eltern zu reden. Dann könnten Großeltern, Lehrer, ein Onkel oder eine Tante helfen und Unterstützung geben. Es kann durchaus eine Herausforderung für Kinder sein, über die eigenen Gefühle zu sprechen. Also nehmen Sie sich Zeit und achten Sie auf eine gute Gelegenheit. Sollten Sie nach einem Gespräch immer noch besorgt um Ihr Kind sein, dann zögern Sie nicht und nehmen Sie sich professionelle Hilfe, ob vom Hausarzt oder einem Familientherapeuten. Es gibt viele verschiedene Therapieansätze, die dabei helfen können, dass Ihr Kind wieder glücklich wird.


Quellen:

 https://www.nhs.uk/mental-health/children-and-young-adults/advice-for-parents/talk-to-children-about-feelings/

https://kidshealth.org/en/parents/understanding-depression.html


Marie Pure

Weitere Artikel


Riskieren Sie mit Ihrem Sexualleben Ihre Beziehung

Riskieren Sie mit Ihrem Sexualleben Ihre Beziehung?

Sexuelle Begierde ist eine komplexe Interaktion aus Hormonen, Emotionen und Wohlbefinden. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin nicht das gleiche Interesse an Sex hat wie Sie, dann ist das vermutlich nicht als Zurückweisung Ihrer Person gemeint. Darum sollte man so verständnisvoll wie möglich miteinander umgehen, wenn es um unterschiedliche Libido geht.

Den vollständigen Artikel lesen

Schluss mit den schlechten Angewohnheiten – Aber wie

Schluss mit den schlechten Angewohnheiten – Aber wie?

Schlechte Angewohnheiten kosten uns Zeit und Energie. Sie stören unseren Alltag, riskieren unsere Gesundheit und halten uns davon ab, unsere Ziele zu erreichen. Also warum überhaupt tun wir uns das an? Und was kann man tun, um Schluss mit seinen schlechten Angewohnheiten zu machen?

Den vollständigen Artikel lesen

Damit nicht immer alles schief geht

Damit nicht immer alles schief geht

Haben Sie auch das Gefühl, dass immer alles schief geht? Erfahren Sie hier, wie man aus diesem Kreislauf negativer Gedanken wieder herausfindet. Wer positiv denkt, nimmt die Dinge um sich herum auch positiv auf und wird dadurch möglicherweise auch selbst positiver und optimistischer gestimmt.

Den vollständigen Artikel lesen

Schluss mit den Sorgen - Leben Sie jetzt!

Schluss mit den Sorgen - Leben Sie jetzt!

Viele Leute verbringen so viel Zeit damit, die Vergangenheit zu bedauern und sich Sorgen um die Zukunft zu machen. Doch das ist es nicht wert! Selbst was gestern passiert ist, spielt heute keine Rolle mehr! Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich, kümmern Sie sich nicht um die Zukunft, sondern machen Sie das Beste aus jedem Moment.

Den vollständigen Artikel lesen

20 natürliche Wege, um Kopfschmerzen vorzubeugen und zu lindern

20 natürliche Wege, um Kopfschmerzen vorzubeugen und zu lindern

Kopfschmerzen können eine echte Bürde sein, besonders wenn sie häufig auftreten. Zum Glück gibt es viele natürliche Wege, Kopfschmerzen vorzubeugen und diese zu lindern, ohne dafür zur Apotheke zu müssen.

Den vollständigen Artikel lesen

Fakt oder Fiktion Ist das wirklich gesund

Fakt oder Fiktion? Ist das wirklich gesund?

Es gibt so viele widersprüchliche Empfehlungen zur Gesundheit, die einen verwirren. Einmal wird gesagt, Butter sei ungesund und Margarine sei besser. Im nächsten Jahr soll es dann plötzlich umgekehrt sein. In einem Artikel wird geschrieben, Joggen sei ungesund für die Gelenke. Im nächsten Artikel steht dann, es sei vielmehr sehr gesund, da es die Knochen stärken würde.

Den vollständigen Artikel lesen

Die 5 sinnlosesten Gründe, um an sich selbst zu zweifeln

Die 5 sinnlosesten Gründe, um an sich selbst zu zweifeln

Es passiert uns immer wieder: wir zweifeln an uns selbst. Wir machen uns Sorgen um Entscheidungen und um die Zukunft und was diese bringen mag. Manchmal haben wir einfach das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Den vollständigen Artikel lesen

Wann man lieber „Nein!“ sagen sollte

Wann man lieber „Nein!“ sagen sollte

Oft ist es schwer, etwas abzulehnen, doch manche Menschen machen das nie. Also wann sollte man lieber „Nein!“ sagen und wann nicht?

Den vollständigen Artikel lesen

Warum es für Veränderungen niemals zu spät ist

Warum es für Veränderungen niemals zu spät ist

Oft denken die Leute, dieses wäre nichts für sie oder sie seien nicht gut genug für jenes. Dabei ist es nie zu spät, sich zu verändern. Hier mehr erfahren!

Den vollständigen Artikel lesen

12 einfache Methoden um gemocht zu werden

12 einfache Methoden um gemocht zu werden

Haben Sie auch schon bemerkt, dass manche Leute einfach sofort beliebt sind? Viele glauben, das liege an angeborenen Dingen wie gutes Aussehen, Talent oder sozialen Kompetenzen. Doch das ist ein Missverständnis. Es liegt an Ihnen selbst, ob die anderen Menschen Sie mögen, und dabei geht es vor allem um Selbstvertrauen, Selbstgewissheit und emotionale Intelligenz. Das können Sie tun, um bei anderen Menschen beliebter zu sein.

Den vollständigen Artikel lesen

Kostenlose Beratung zu Ihrem Problem?

Sind Sie sich nicht sicher, welche Bachblüten Ihnen helfen können? Schreiben Sie einfach an Tom Vermeersch und erhalten Sie kostenlos eine persönliche Beratung.

tom vermeersch
Tom Vermeersch

Fragen Sie ganz unverbindlich

Nein danke, ich finde mich selbst zurecht