Tipps für Eltern, deren Kinder bettnässen

Bettnässen

Falls Sie auch Eltern sind und Ihr Kind bettnässt, fühlen Sie sich vielleicht niedergeschlagen und frustriert, möglicherweise schämen Sie sich auch ein bisschen. Versuchen Sie, diese Gefühle nicht zu stark werden zu lassen. Weder ist es die Schuld Ihres Kindes, noch Ihre eigene, vielmehr ist dieses Phänomen weiter verbreitet, als man glauben mag. Etwa zehn Prozent aller Kinder im Alter von fünf Jahren machen noch ins Bett. Auch Ihr Kind fühlt sich möglicherweise beschämt oder ängstlich. Arbeiten Sie gemeinsam an dieser Aufgabe, sehen Sie das Bettnässen als Herausforderung an, die es zu überwinden geht.  

Typische Ursachen von Bettnässen (Enuresis)

Das Nervensystem des Kindes ist noch nicht vollständig entwickelt, weshalb es seine Blase nachts nicht kontrollieren kann
Ihr Kind leidet unter Stress oder Angst
Ihr Kind hat eine Infektion der Harnwege oder ähnliche Probleme

Es ist vernünftig, mit einem Hausarzt über das Problem zu sprechen, wenn Sie sich Sorgen wegen des Bettnässens machen, denn es kann durchaus auch medizinische Ursachen geben. 

Was man bei Bettnässen machen sollte, und was man lieber unterlassen sollte:

Unterlassen

  • Das Problem ignorieren.
  • Windeln können bei Vier- und Fünfjährigen zu Nachlässigkeiten und übertriebenem Vertrauen führen. 
  • Machen Sie Ihr Kind nicht nieder, erst recht nicht vor anderen Leuten oder seinen Geschwistern.

Machen

  • Versichern Sie Ihrem Kind, dass Sie ihm nicht böse sind.
  • Hören Sie auf Ihr Kind. Lassen Sie sich erklären, was es beschäftigt und hören Sie sich seine Ängste und Sorgen an. Ihr Kind muss wissen, dass Sie ihm zuhören. Oft verbessert sich das Verhalten danach. Gerade bei Kindern, die bettnässen, ist das sehr wichtig. 
  • Gehen Sie mit Stress und Ängsten um. Wenn das Bettnässen Ihres Kindes durch äußere Faktoren ausgelöst wird, dann identifizieren Sie die Ursachen und wie Sie sie aus der Welt schaffen können. Hat sich Ihre familiäre Situation kürzlich geändert? Geht Ihr Kind erst seit Kurzem zur Schule?
  • Leidet Ihr Kind unter Verstopfung? Diese kann sich auch auf die Blase auswirken, stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr Kind tagsüber ausreichend Flüssigkeit und Ballaststoffe zu sich nimmt. 
  • Suchen Sie nach einer lustigen Methode, um gemeinsam zu üben. Machen Sie gemeinsame Beckenübungen, dadurch kann die Zeit zwischen den Toilettengängen bis zu 10 Minuten pro Tag verlängert werden.  
  • Versuchen Sie möglichst täglich, sich mit Ihrem Kind körperlich zu betätigen. Erlauben Sie Ihrem Kind, auf Ihnen herumzutollen, auf Ihnen zu reiten, sich zu fangen lassen usw. Verbirgt Ihr Kind seine Ängste vor Ihnen, dann sorgen solche Dinge für eine festere Bindung und Ihr Kind lernt, wie stark Sie sind und dass Sie es beschützen können. Lachen Sie soviel wie möglich. Studien haben gezeigt, dass tägliches aktives Spielen mit den Eltern gegen Bettnässen helfen kann.   
  • Nutzen Sie Schutzbezüge und halten Sie saubere Laken und Nachtwäsche vorrätig. Wenn Ihr Kind ins Bett gemacht hat, dann wechseln Sie gemeinsam die Sachen, nicht als Strafe für das Kind, sondern weil Sie seine Hilfe brauchen.
  • Begrenzen Sie die Flüssigkeitsaufnahme nach 16 Uhr.
  • Installieren Sie eine Nachtbeleuchtung, damit Ihr Kind den Weg ins Bad finden kann.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind vorm Schlafengehen gemeinsam auf die Toilette. Manche Experten sehen dies jedoch eher kritisch, es heißt, man würde die Verantwortung für das Austreten damit vom Kind auf die Eltern übertragen.
  • Seien Sie immer freundlich zu Ihrem Kind. Das Bettnässen geht eines Tages vorüber, die Erinnerung daran jedoch nicht.

Es braucht Zeit und Geduld, um die geeignete Lösung für das Kind herauszufinden. Denken Sie immer daran, dass wenn Sie sich schlecht deswegen fühlen, es Ihrem Kind dann noch schlechter geht. Suchen Sie sich wenn nötig fachliche Unterstützung und konzentrieren Sie sich auf die Erfolge, die Sie gemeinsam erreicht haben. Viel Glück dabei! 

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